e-Bikes und elektro Scooter im Strassenverkehr

eflizzer Blogbeitrag- Strassenzulassung elektro Scooter

e-Bikes und elektro Scooter: Strassenzulassung Schweiz und andere rechtliche Fragen

Trendfahrzeuge machen ihrem Namen in den letzten Jahren alle Ehre. Immer häufiger begegnen uns elektro Trottis und elektro Velos im Alltag, was bei dem ein oder anderen die Frage nach den rechtlichen Aspekten aufwirft. Insbesondere diejenigen, die über den Kauf eines e-Bikes oder e-Trottis nachdenken, sollten sich über die gesetzlichen Grundlagen informieren.

In diesem Beitrag erfahren Sie das Wichtigste, was Sie über elektro Scooter und e-Bikes im Schweizer Strassenverkehr wissen müssen und welche Bedingungen für die Schweizer Strassenzulassung zu erfüllen sind.

e-Scooter und e-Bikes im Schweizer Strassenverkehr

Elektro Scooter und e-Bikes mit 20 bzw. 25 km/h Höchstgeschwindigkeit gelten als Leicht-Motorfahrräder und werden rechtlich identisch behandelt. Im Schweizer Strassenverkehr sind derartige Fahrzeuge dem klassischen Velo absolut gleichgestellt insofern sie ein Strassenzulassung haben. Dadurch dürfen Sie mit Ihrem e-Scooter und e-Bike auch die für jeden Velofahrer zur Verfügung stehenden Velowege benützen. Radwege zu befahren ist für alle Velos und Mofas sogar Pflicht, wenn diese parallel zur Strasse verlaufen.

Ein e-Bike oder elektro Ecooter mit Strassenzulassung bis 20 km/h bzw. 25 km/h mit Tretunterstützung darf eine Fussgängerzone mit dem signalisierten Zusatz «Velofahren gestattet» benutzen und zwar im Schritttempo, ein schnelles E-Bike bis 45 km/h mit Tretunterstützung («Elektro-Motorfahrrad») aber nur, wenn der Antrieb ausgeschaltet ist. In der Schweiz ist das Schritttempo rechtlich nicht genauer definiert und deshalb Ermessenssache des Fahrers. Da in Fussgängerzonen die normale Gehtempo eines erwachsenen Menschen  im bei etwa 3-4 km/h drei liegt, sollte man mit dem e-Bike und elektro Scooter mit Strassenzulassung nicht schneller als 5-6 km/h fahren.

Damit Ihr e-Bike oder elektro Scooter eine Strassenzulassung erhält, also überhaupt auf Schweizer Strassen unterwegs sein darf, muss das Fahrzeug den offiziellen Vorgaben des ASTRA genügen. Beim ASTRA handelt es sich um das Schweizer Bundesamt für Strassen, das für die Strassenzulassung von Leicht-Motorfahrräder wie Elektro Scooter und e-Bikes klare Richtlinien festgelegt hat.

E-Bike und elektro Scooter Strassenzulassung Schweiz: die Vorgaben des ASTRA auf einen Blick

Wenn Sie für Ihr e-Trotti oder e-Bike in der Schweiz benützen möchten, muss das Gefährt den Vorgaben des ASTRA für Leicht-Motorfahrräder entsprechen. Erfüllt es diese, ist es automatisch für den Schweizer Strassenverkehr zugelassen, eine Strassenzulassung in Form eines Scheines oder Ausweises wird dabei nicht herausgegeben, eine Typengenehmigung ist nicht erforderlich.

Dies sind die Bedingungen, die Ihr e-Bike oder elektro Scooter für die Strassenzulassung erfüllen muss:

Leistung und Höchstgeschwindigkeit

  • Höchstens 48 Volt und 500 Watt Dauerleistung
  • Höchstgeschwindigkeit (20 km/h bauartbedingt, 25 km/h mit Tretunterstützung)

Beleuchtung

  • Rück- und Vorderlicht

Bremsen

  • Bremsen an beiden Rädern

Wo darf gefahren werden?

  • Gefahren darf ausschliesslich auf Flächen für Fahr- sowie Fahrradverkehr, d.h. auf der Strasse oder dem Veloweg. Fahren auf dem Trottoir ist verboten.

S-Pedelecs, schnelle e-Bikes und elektro Scooter

Für S-Pedelecs, schnelle e-Bikes und elektro Scooter gelten weitere Voraussetzungen. Bieten diese eine Bauart bedingte Höchstgeschwindigkeit von 20 – 30 km/h, eine Tretunterstützung bis 25 km/h – 45 km/h oder verfügen über eine Leistung zwischen 500 und 1000 Watt, gelten Sie als Motorfahrräder und müssen deshalb Typengenehmigt sein um die schweizer Strassenzulassung zu erhalten. D.h. ein Fahrzeug dieses Typs wird vom zuständigen Strassenverkehrsamt auf Herz und Nieren geprüft. Erfüllt es alle Anforderungen erhält dieser Fahrzeugtyp eine Genehmigung (Typengenehmigung) und ist somit für Schweizer Strassen zugelassen. Die Typengenehmigung wird im Normalfall vom Hersteller oder Importeur beantragt, bevor das Gerät auf den Schweizer Markt kommt. Der Fahrzeugkäufer erhält beim Kauf seines Fahrzeugs einen Fahrzeugausweis. Mit diesem kann er ein gelbes MofaKontrollschild und eine Mofa-Vignette lösen, welche jährlich zu erneuern ist und die Haftpflichtversicherung beinhaltet. Zudem gilt hier im Gegensatz zu langsamen E-Bikes und e-Scootern im Schweizer Strassenverkehr Helmpflicht. Der Kopfschutz muss dabei stets der DIN EN Norm 1078 entsprechen.

Es ist zwar möglich als Privatperson eine Typengenehmigung für ein einzelnes Fahrzeug zu beantragen und somit die Schweizer Strassenzulassung zu erhalten, diese ist aber mit Kosten von mehreren zehntausend Franken verbunden.

Sie fragen sich, was es mit der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit und der maximalen Geschwindigkeit mit Tretunterstützung auf sich hat.

Für die Schweizer Strassenzulassung sind die bauartbedingte Geschwindigkeit und die maximale Geschwindigkeit mit Tretunterstützung massgeblich. Bei der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit handelt es sich um jenen Speed, den das Fahrzeug – ein Elektro Scooter – maximal im reinen Elektrobetrieb auf ebener, gerade Strecke erreichen kann. Dadurch ergibt sich, dass Elektrofahrzeuge ohne Gas-Knopf oder -Griff eine bauartbedingte Maximalgeschwindigkeit in Höhe von 0 km/h haben. Für Trendfahrzeuge wie e-Bikes gelten Höchstgeschwindigkeiten mit Tretunterstützung. Dies bedeutet, dass der elektronische Motor das In-die-Pedale-Treten zusätzlich unterstützt – allerdings nur bis zu einer zuvor festgelegten Geschwindigkeit. Motor- und Muskelkraft wirken zusammen.

Wer darf elektro Scooter und E-Bikes fahren?

Wer einen elektro Scooter in der Schweiz fahren möchte, der muss mindestens 14 Jahre alt sein. Dies ist die Grundvoraussetzung dafür, ein Leicht-Motorfahrrad wie langsame E-Bikes oder eben E-Scooter benützen zu dürfen. Von 14 bis 16 Jahren bedarf es eines Mofa-Ausweises (Führerausweis G oder M). Ist das 16. Lebensjahr vollendet, benötigen Jugendliche keinen Führerausweis mehr. Die Pflicht, einen Helm zu tragen, besteht nicht. Jedoch empfehlen Hersteller und Experten gleichermassen immer wieder, auf diesen Kopfschutz nicht zu verzichten. Es dürfen maximal 3 Kinder mitgeführt werden. Bedenken sollten Sie dabei aber, dass nur 1 Kind im entsprechenden Kindersitz und 2 Kinder im Velo-Anhänger ihren Platz finden dürfen. Selbstverständlich sollten Sie aus Sicherheitsgründen die Geschwindigkeit anpassen, da sich der Bremsweg durch das höhere Gewicht zwangsläufig verlängert.

Müssen e-Trotti und Co. versichert sein?

Für Leicht-Motorfahrräder, also Elektro Scooter und e-Bikes mit 20 bzw. 25 km/h Höchstgeschwindigkeit gibt es keine Versicherungspflicht. Falls man eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen hat, deckt diese Schäden und Unfälle wie beim normalen Velo. Bei S-Pedelecs, schnellen e-Bikes und elektro Scooter sieht es anders aus, hier besteht eine Versicherungspflicht. Die Haftpflicht wird über die Mofa-Vignette bezahlt, welche jährlich neu bezogen werden muss.

Welche Fahrzeuge verkauft eflizzer?

Dass manche dieser motorisierten Trendfahrzeuge wie z.B. elektro Skateboards gar keine Strassenzulassung für die Schweiz haben, verschweigen manche Händler ebenso wie die Bedingungen, die für die Strassenzulassung erfüllt sein müssen. Viele Verbraucher wissen nicht, dass sie bei versäumter Aufklärung durch den Verkäufer gewisse Rechte haben. Ist der Händler seiner Informationspflicht nicht nachgekommen, können Sie das Fahrzeug rechtmässig zurückgeben und sich das Geld erstatten lassen. In eine derartige Situation geraten Sie bei eflizzer nicht. Denn eflizzer verkauft ausnahmslos  Fahrzeuge, die die umfangreichen Vorgaben des ASTRA erfüllen. Hier geht es zu den eflizzer elektro Falträdern, hier zum City e-Bike und hier zu den elektro Scooter von eflizzer mit Schweizer Strassenzulassung.

Hinweis: „Diese Übersicht dient lediglich der Kundeninformation. Sie erhebt weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch auf einhundertprozentige Korrektheit der dargestellten Informationen. Entscheidend sind einzig die Angaben des zuständigen Strassenverkehrsamtes beziehungsweise des ASTRA.“

 

34 Idee über “e-Bikes und elektro Scooter im Strassenverkehr

  1. Lari sagt:

    Möchte gerne wissen wo das im Gesetz steht „Da in Fussgängerzonen die normale Gehtempo eines erwachsenen Menschen ca. bei etwa 3 km/h drei liegt, ist das Fahren mit dem e-Bike und elektro Scooter mit Strassenzulassung auf maximal 6 km/h begrenzt.“. Denn es wäre mir neu, das Velos und e-Bikes einen Tacho haben müssten, denn das wäre die gesetzliche Voraussetzung für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 6km/h

  2. Andreas Uebersax sagt:

    Hallo Lari,
    Vielen Dank für Ihr Feedback.
    Richtig, es gibt in der Schweiz kein Gesetz, das die Verwendung eines Tachos für Velo, e-Bike oder e-Scooter vorschreibt und sie müssen sich auch nicht direkt an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten halten. Eine Anzeige kann Velofahrern aber dann ins Haus flattern, wenn sie gegen eine Bestimmung verstossen, die für alle Verkehrsteilnehmer gilt. Darunter fällt das Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit, durch welches andere Personen gefährdet werden. Dies gilt nicht nur für die Fussgängerzone. Auch wer in der 30er Zone unterwegs ist, kann gebüsst werden, wenn das Tempo nicht an die Bedingungen angepasst ist. Richtig ist auch, dass im Gesetz bzgl. Fussgängerzonen nur vom Schritttempo die Rede ist und nicht von einer konkreten Geschwindigkeit. Dies liegt daran, dass in der Schweiz, das Schritttempo rechtlich nicht genau definiert ist. Die Beschreibung im Artikel war etwas ungenau, und ich habe sie dementsprechend angepasst.
    Herzliche Grüsse,
    Andreas Uebersax

  3. André Bänziger sagt:

    Hoi Andreas,
    da ich mit dem Camper viel im Ausland unterwegs bin, (Italien,Frankreich,Deutschland) kann ich dort bedenkenlos mit dem Hinweis auf Schweizer Gesetzgebung den E-Scooter einsetzen?

    • Andreas Uebersax sagt:

      Hallo André,
      Ausserhalb der Schweiz gelten die Gesetze des jeweiligen Landes, in dem Du dich befindest. Z.B darf in Deutschland ein Scooter nur 6 km/h fahren. Es lohnt sich, die örtliche Gesetzeslage zu checken bevor Du den elektro Scooter einsetzt.
      Gruss,
      Andreas

  4. 2brix sagt:

    Dh also, dass ein escooter, welcher 25km/h fährt in der Schweiz nicht zugelassen ist. Das man dafür gebüst wird, ist ja wohl ziemlich unwahrscheinlich. Aber wie sieht es versicherungstechnisch aus zb wenn ich jemanden über den Haufen fahre, bin ich dann dennoch haftpflicht versichert? lg 2b

    • Marc Bühler sagt:

      Hallo 2b

      Ja. Die Versicherung greift in diesem Fall nicht. Du bist in diesem Fall nicht Haftpflicht versichert. Hinzu kommt eine Busse von mehreren Hundert CHF.

      Gruss
      Marc

  5. Bär Marcel sagt:

    Guten Tag

    Habe ein Xiaomi M 365 e Trotti.
    es fähr ca 20-22 km/h
    Heute wurde ich beim fahren auf der Strasse von der Polizei angehalten- Mir wurde gesagt dass solche E Trottis ab sofort nicht mehr erlaubt sind – es würde erst ca in 1 Jahr eine offizielle Bewilligung geben.
    Ich musste nach hause laufen.

    Stimmt das wirklich ?
    Mir wurde beim kauf gesagt das das wie ein Belo anzusehen sei und ich ohne Helm auf der Strasse fahren dürfte.
    Gruss aus dem Aargau
    Marcel

    • Marc Bühler sagt:

      Hallo Marcel

      Danke für Deine Anfrage. Hier sprichst Du zwei Themen an.

      1) Das originale Xoaomi ist aus unserer Sicht nicht zugelassen, da eine richtige Bremse am Vorderrad fehlt. Das wird auch in einem Jahr nicht zugelassen sein. Es erfüllt schlicht die Basis Bedingungen für die Strassenzulassung nicht. Hier könnte die Polizei büssen und bei einem Unfall mit Sach- und gar Personenschaden könnte es teuer werden, da hier keine Versicherung greift.

      2) Die Aussage der Polizei ist hier falsch. Sofern das elektro Trottinett im wesentlichen die Bedigungen gemäss oben erfüllt, ist dieses zugelassen. Dann ist es wie oben beschrieben mit einem normalen Fahrrad gleichgestellt. Eine Kulanz von +2km (also 22kmh) ist
      noch okay.

      Gruss Marc

      • marc sagt:

        der xiaomi m365 müsste man anhand des astra in der schweiz fahren dürfen da das astra nur eine ‚reibe-bremse‘ als voraussetzung definiert, der xiaomi hat eine scheibenbremse hinten. die vordere bremse ist elektrisch. zum anderen fahren xiaomi m365 als miet escooter umher! xiaomi m365 ist also nach astra vorgaben in der schweiz offiziell fahrbar

        • marc sagt:

          hinzu kommt noch dass der ninebot es2 eine scheinbar eine strassenzulassung hat aber der vorgaben des astra wegen fehlender reibe bremse nicht zulässig wäre. wie vom astra zu erfahren ist braucht ein e scooter weder eine strassenzulassung, typengenehmigung oder sonst etwas, am besten die vorgaben ausdrucken und mit sich führen, dann gibts keine diskussionen

        • Rolf sagt:

          ich vertrete ihre meinung voll und ganz. meines erachtens wäre weder eine busse noch eine verzeigung gerechtfertigt. der xiaomi m365 erfüllt alle bedingungen des astra, nur dass er 25 km/h fährt. da ich aber diese gerät im eco-mode fahren kann, bin ich damit völlig legal unterwegs. ich muss mich lediglch daran halten, im eco-mode zu fahren. das ist genau wie mit einem auto auch, fährt auch schneller als erlaubt. mich würde die juristische rechtslage hier sehr interessieren.

      • Yvan sagt:

        Wo steht das mit der Kulanz von +2Km/h? Ich habe die Firmware meines Xiaomi M365 verändert und die Geschwindigkeit auf max. 20Km/h begrenzt. Dann sollte er ja legal zu fahren sein und erfüllt die Astra-Bedingungen.

        • Marc Bühler sagt:

          Hallo Ivan.

          Denke das mit der Geschwindigkeit geht in Ordnung. Wie in vorherigen Kommentaren und unserem Bericht beschrieben, halten wir das Bremssystem des M365 nicht als zulässig.

          Gruss Marc

  6. Marc Bühler sagt:

    Die Vermieter scheinen sich wenig um die Strassenzulassung zu kümmern und wird offenbar in den Städten geduldet. Einiges ist wohl Grauzone und wird dann erst bei einem Präzedenzfall restlos geklärt.

    Hinzukommt auch das Thema Strassentauglichkeit. Sofern ein elektro Scooter für die Strasse zugelassen ist, muss dieses noch lange nicht unbedingt strassentauglich sein. Da die Fahrt auf dem Trottoir nicht erlaubt ist, sollte man sich aus Sicherheitsgründen ganz genau überlegen mit welchem Gefährt man sich im Strassenverkehr bewegt. Beim Xiaomi und Ninebot würde ich mich da nicht so sicher fühlen, inbesondere auch wenn die Strassen nass sind.

  7. Andreas sagt:

    Guten Tag. Ist es korrekt das für eine Strassenzulassung der Escooter Luftreifen haben muss und nur Gummireifen nicht zugelassen sind? Gruss Andreas

    • Marc Bühler sagt:

      Hoi Andreas
      Aus unserer Sicht gibt es keine Vorgaben zu der Bereifung.

      Als Hersteller von e-Scooter bevorzugen wir die Luftbereifung da diese eine bessere Dämpf-Wirkung hat.

  8. Benedict sagt:

    Wie sieht es denn mit der aktuellen Promillegrenze aus für eScooter? Wird das wie beim Velo gehandhabt? Also erst wirklich relevant ab 1,6?

    • Marc Bühler sagt:

      Es gelten die selben Regeln wie beim Velofahren.

      Ein Strafzettel gibt es ab 0.5, ab 0.8 kann es ein Fahrverbot geben und der Fahrausweisentzug kommt dann ab 1.6 Promille.

  9. Martin sagt:

    Hallo,
    ich schreibe aus Deutschland. Seit einem Monat ‚dürfen‘ wir ja nun auch endlich scootern 🙂
    Ich habe vergebens nach Informationen gesucht….
    Nun habe ich eine Frage :
    Was gibt es für Regelungen in Italien ? Wir möchten gerne im August an den Gardasee fahren und unsere Scooter mitnehmen. Was gibt es zu beachten über Rechtmäßigkeit/ Ansprüche an den Scooter ? „Wo“ (Fahrradweg/Strasse/Gehweg) darf/muss man fahren ? Welche Geschwindigkeit darf der Scooter haben ? usw.
    Gibt es irgendwelche „Besonderheiten“ die besonders in Italien zu beachten sind ? Muss ein Helm getragen werden auf dem Scooter ?
    Ich wäre Euch sehr dankebar für eine Antwort.
    Alles Liebe von
    Martin aus Berlin

    • Andreas Uebersax sagt:

      Hallo Martin,

      Der Gebrauch von Elektro Scootern und ähnlichen Fahrzeugen war in Italien bisher nicht geregelt.
      Dieses Jahr (2019) soll sich das ändern. Folgende Regeln sollen noch dieses Jahr umgesetzt werden bzw. befinden sich in der Vernehmlassung (aus dem Italienischen übersetzt):

      Höchstgeschwindigkeit 20 km/h, in Fußgängerzonen, Gehsteigen und Innenstädten 6 km/h.

      Auf Radwegen und in 30er Zonen sind nur e-Scooter und Segways erlaubt, nicht aber Monowheels und Hoverboards

      Im Dunkeln und bei schlechter Sicht darf nur mit Beleuchtung gefahren werden. Dazu muss eine reflektierende Weste getragen werden.

      Wenn das Fahrzeuge über 20 km/h fahren kann, muss es mit einem Geschwindigkeitsregler ausgestattet sein, damit die Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden können.

      Alle Elektrofahrzeuge dürfen nur von volljährigen Fahrern gefahren werden, es sei denn, der Minderjährige ist im Besitz einer AM-Lizenz (Mopedausweis).

      Es ist verboten, Passagiere zu befördern.

      Es besteht keine Helmpflicht.

      Weitere gesetzliche Regelungen werden von den einzelnen Gemeinden festgelegt werden.

      Ob das alles so umgesetzt wird ist, noch offen…. hoffe das hilft trotzdem 🙂

      Gruss, Andreas

  10. Pingback: e-Scooter: Wer bezahlt bei Unfall oder Diebstahl? - eflizzer

  11. Bruno sagt:

    Habe ein E Scooter Speedway der neueste mit 20 -25 KM/H werde Ich gebüßt wen Ich mit 25 Km H auf der Strasse fahre Hat eine Strassenzulassung ist zugelassen

  12. Jacques sagt:

    Hallo Leute

    Ich wohne auch in der Schweiz. Würde mir gerne ein Cycleboard bestellen. Wären die zugelassen? Ich glaube es erfüllt alles nur mit den Bremsen bin ich nicht sicher. Also vorne und hinten müssen Bremsen sein korrekt?

  13. Rüegsegger Gabi sagt:

    Hallo
    Ist es möglich am Eflizzer ein Blinker anzubringen. Oder wie gibt man ein Zeichen zum abbiegen?? Kann ja nicht einhändig auf dem Trottinett fahren.

    • Andreas Uebersax sagt:

      Grüezi Frau Rüegsegger
      Sie könne entweder Handzeichen geben, wie auf dem Velo oder einen Blinker verwenden (legal seit 2017).
      Beim Blinker haben Sie grundätzlich folgende Möglichkeiten:
      1. Der Blinker ist im Fahrzeug integriert, wie bei unserem eScooter Comfort
      2. Die Montage am Fahrzeug, d.h. Seitlich am Lenker oder hinten am Sitz (Falls Sie einen haben). Es gibt hier eine Vielzahl von Blinkern auf dem Markt, die unterschiedlich montiert werden können.
      3. Ein Helm mit integriertem Blinker. Die Blinker werden dabei über ein Bedienelement am Lenker angesteuert. Für unseren Plixi Falthelm gibt es einen nachträglich montierbaren Blinker.
      Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.
      Freundliche Grüsse,
      Andreas Uebersax

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

<iframe “ src=“https://landing.mailerlite.com/webforms/landing/k8x5n2″ frameborder=“0″ allowfullscreen height=“250″>